Faszien sind bindegewebige Hüllen und „Zwischenräume“, die den Körper wie ein dreidimensionales Netzwerkdurchziehen. Sie liegen unter der Haut, umgeben und verbinden Muskeln, Knochen, Nerven, Gefäße und Organe – und tragen damit wesentlich zu Form, Stabilität und Bewegungskoordination bei.
Welche Funktionen haben Faszien?
Faszien…
- halten Strukturen an Ort und Stelle und geben dem Körper „inneren Halt“,
- übertragen Kräfte zwischen Muskelgruppen (wichtig für effiziente Bewegung),
- reagieren auf Belastung und Bewegungsmangel (sie passen sich an),
- enthalten zahlreiche Sinnesrezeptoren und können deshalb bei Reizung auch zur Schmerzwahrnehmungbeitragen
Aufbau & Arten
Je nach Lage unterscheidet man grob oberflächliche Faszien (nahe der Haut), tiefe Faszien (z. B. Muskelhüllen, Sehnenplatten/Aponeurosen) und viszerale Faszien (Bindegewebe, das Organe im Brust‑/Bauchraum aufhängt und umhüllt).
Was tut Faszien typischerweise gut?
Für viele Menschen bewährt sich:
- regelmäßige, abwechslungsreiche Bewegung (Gehen, Kraft, Mobilität),
- Federnde/Elastische Reize (z. B. leichtes Springen – dosiert),
- Dehnen & kontrollierte Gelenkbewegungen,
- Selbstmassage/Foam Rolling als Ergänzung (nicht als „Muss“)
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